Lotse
      Der "Mauerfall" am Hansaplatz auf St. Georg
   
 

Der Bürgerverein zu St. Georg von 1880 R.V. feiert den Abriss der Mauer, die den Hansaplatz einengent umfaßt hat, als Erfolg seiner jahrelangen Bemühungen den schönsten Platz Hamburgs als Wohnzimmer für den Stadtteil zurück zu gewinnen.
Bereits 1997 wurde seine Entrümpelung und Neugestaltung in einen vom Bürgerverein   ausgelobten Studentenwettbewerb ideenreich entwickelt. 
Die Jury bestehend aus Bürgerinnen und Bürgern, Gewerbetreibenden, Architekturbüros, Grundeigentümern, Behördenvertretern, dem Einwohnerverein und dem Bürgerverein konnte einstimmig erste Preise verteilen.
Die prämierten Vorschläge könnten mit leichten Veränderungen noch immer umgesetzt werden, da sie sich nach wie vor die Zustimmung der  auf St. Georg lebenden Menschen haben.

 
 

Der Hansaplatz soll eine neue AUFENTHALTSQUALITÄT bekommen.

  • Er soll lichter, sonniger und großzügiger werden.
  • Er soll im Wesentlichen verkehrsfrei und vor allem ohne Freierkreisel sein.
  • Er soll ohne Straßenabtrennung als eine große Fläche bis gegen alle vier Häuserkanntendurchgepflastert werden.
  • Er soll eine helle und ansprechende Beleuchtung erhalten.
  • Er soll für einen Wochenmarkt und für Stadtteilfeste eingerichtet werden.
  • Er soll durch  unterirdische Müllcontainer entlastet werden.
  • Er soll an seinen Rändern durch nette Gastronomie mit Außenplätzen belebt werden.
  • Er soll Kindern und Erwachsenen als Spiel- und Feizeitfläche dienen.
  • Er soll für Besucher und Touristen interessant sein.
  • Und vieles mehr.
 
 
Die Umgestaltung allein genügt nicht.
Die Bürgerinnen und Bürger tun etwas.

Der Bürgerverein hat deshalb gemeinsam mit der  Hansaplatzinitiative seit dem Frühjahr 2007 regelmäßig-unregelmäßig z. T. in vierzehntägigem Rhythmus spontane Zusammenkünfte auf dem Hansaplatz gestaltet, wie musikalische Grillabende, Chansonabende. Theater- und Filmnächte, Kuchennachmittage oder Spiele, wie Boule, Tischtennis; Kicker für Jugentliche und Erwachsene usw, usw.
Diese Aktivitäten sind durch einen befreundeten privaten TV-Sender und durch das vom Senat abgesegnete, aber trotzdem  ungeliebte Nagel- TV der Innenbehörde aufgezeichnet worden.
 

Der Hansaplatz darf nicht als Verbrechensschwerpunkt stigmatisiert werden.

Die Videoüberwachung soll wieder verschwinden. Das ungeliebte Nagel-TV soll wieder abrücken. Es kostet viel Geld und bindet Personal und bringt wie durch Antwort auf eine kleine bürgerschaftliche Anfrage des Abgeordneten Lutz Kretschmann- Johannsen nachgewiesen überhaupt nichts.

 

Ein Schildbürgerstreich?