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    Graffiti – 7 % Kunst und 93 % Vandalismus

    Von Wolfgang Ketelsen, 20.08.2016.

    Für die einen ist es Kunst aus der Dose, für die anderen üble Schmiererei: die bunten Bilder auf Hauswänden oder Bahnwaggons, große, grelle Schriftzüge an Autobahnbrücken oder einfach nur Krakeleien auf allem, was Farbe hält. Während manche Sprayer und Straßenkünstler wie „Banksy“ in internationalen, exklusiven Galerien gehandelt werden, kämpfen Polizei, Deutsche Bahn und Hausbesitzer noch immer mit immensem jährlichen Aufwand gegen Graffiti an, die sie als „gemeinschädliche Sachbeschädigung“ nach § 304 verbuchen. Besonders die „Tags“, schnell gemalte Schriftzüge, die eher dem „Revier markieren“ dienen als der kreativen Entfaltung, sind vielen ein Dorn im Auge. Die „Jungen-Piraten“ (ja, es gibt sie noch) sehen Graffiti und Streetart als Kritik und Rebellion in individueller Ausdrucksform und halten sie für ein schützenwertes Gut.

    Nun darf man fragen, ob die Sprayer-Straßenkunst, wenn sie inzwischen Eintritt in den Kunstunterricht von allgemeinen Schulen und Ankauf von Museen erreicht hat, noch so sehr revolutionär ist. Die von Beuys in den 1970-er Jahren verbreitete These „Jeder Mensch ist ein Künstler“ hat zwar gefühlvolle Mütter dazu bewegt, die Kritzeleien ihres Nachwuchses jahrzehntelang vor der Entsorgung zu bewahren. Aber warum muss ich es ertragen, immer wieder auch die letzten unberührten Flächen im öffentlichen Raum mit talentarmen Krakeleien beschmiert zu sehen? Mag man mich ungerecht in die dumpfe Spießerecke schieben, die alles gebürstet und gekämmt haben will, aber ich bleibe bei meiner Einschätzung, dass es sich bei Graffiti zu 93 % um Vandalismus handelt.

    Wolfgang Ketelsen

     
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