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Bürgerverein zu St. Georg von 1880 e.V.

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    Es grünt so grün in St. Georg

    Von Martin Streb, 22.06.2016.

    Endlich ist es wärmer, Blumen, Sträucher und Bäume haben sich voll entfaltet. Das wollen wir würdigen. Keineswegs ist es aber unser Ziel, durch die Bewunderung unseres Grüns den „hype“ auf St.Georg zu verstärken. Es werden für laute und langweilige Lagen Höchstpreise gezahlt, nur um eine Adresse in St. Georg zu besitzen. Das bunte St. Georg wird dadurch nicht unbedingt farbiger. Die Rückkehr zur Vernunft sollte helfen, eine Immobilienblase zu verhindern.

    Dennoch es stimmt natürlich. St. Georg ist grün und hat hohe Freizeitwerte. Wir haben das Ufer der Außenalster, den Lohmühlenpark, viele grüne Höfe, viele große Bäume, begrünte Plätz wie den Hansaplatz oder den St. Georgskirchhof und eine Schwimmoper mittendrin.

    Der wunderbare Lohmühlenpark hat sich mit seinen Wiesen, Spielplätzen und Sportanlagen zu einem echten „meltingpot“, zu einem Schmelztiegel, für Jung und Alt, Kinder und Jugendliche, Migranten und Alt-St. Georger entwickelt. Sein gerade fertig gestellter zweiter Abschnitt an der ehemaligen Straße Berliner Tor verspricht ein Campus für die16.000 Studenten der HAW (Hochschule für angewandte Wissenschaft) zu werden. Ein Campus als Scharnier zu dem westlich angrenzenden Wohnquartier von St. Georg: Uni trifft Kiez. Mittelfristig soll es eine Grünverbindung von der Alster zur Elbe geben.

    Neuerdings gibt es tatsächlich Bewegung in Richtung Realisation unseres seit Jahrzehnten geforderten Zentralparks. Er ist Bestandteil der vom Senat (Behörde Umwelt und Energie) geplanten Landschaftsachse Horner Geest. Sie wird als Hamburgs längster Park mit 11km vom Hauptbahnhof bis zum Öjendorfer See reichen. Die Planung ist mit viel Bürgerbeteiligung gestartet. Es gab schon Fragebogenaktionen, eine Wanderung entlang der ganzen Achse, diverse Workshops sind angekündigt. Uns interessiert der erste Abschnitt von der Steintorbrücke bis zum Berliner Tor also der Zentralpark. Bei der Begehung konnten wir auf die beiden Steine des Anstoßes hinweisen: den Busparkplatz mit Akku-Ladestation für EL-Busse neben dem ZOB und den grauen Klotz der Post mit den Festnetztelefonschaltanlagen. Beide gehören hier nicht her. Sie sind an dieser wichtigen Stelle so falsch wie ein Kropf.

    Das Alsterufer ist durch eine der am meisten befahrenen Straßen Europas von St. Georg abgetrennt. Es ist gerade bei uns besonders schmal und durch Fahrradraser nicht ungefährlich. Aber es besticht durch seine Flora und Fauna, riesige Bäume und romantische Ausblicke. Es gibt für die Nachbarschaft die Idee eines öffentlichen Bades in der Alster und zwar an der Stelle, an der es bis in den zweiten Weltkrieg bereits eines gab. Es soll moderner und offener werden als das frühere. Die Wasserqualität lässt das schon heute zu.

    Die begrünten Höfe sind in der Regel nicht freizugänglich. Das war ein Ziel der Stadtentwicklung, wurde dann aber zu Gunsten der Privatheit der Anwohner und durch die Drogenproblematik verhindert. Diese Höfe sind dennoch Teil der Lebensqualität in St. Georg. Nicht zuletzt für eine überraschend vielfältige Tierwelt. Das Pilotprojekt zwischen Lange Reihe und Koppel mit der um ein Geschoss angehobenen Hoffläche hat sich zu einer wahren Idylle entwickelt. Es hat zugleich durch die Schaffung von Gewerbeflächen zur St. Georg-typischen Mischung von Wohnen und Arbeiten beigetragen. Es gibt zudem mehrere Tiefgaragen, die nur noch als Grünflächen erlebbar sind.

    Unsere Straßenbäume z.B. auch am Hansaplatz und am Spadenteich sind für die Vernetzung des Grüns unentbehrlich. Evtl. erforderliche Fällungen und Neupflanzungen werden daher von den Bürgerinnen und Bürgern akkurat und häufig kritisch registriert. Die vielen öffentlichen Flächen, die von ihnen ehrenamtlich bepflanzt und gepflegt werden verdienen besonderes Lob und Unterstützung.

    Abschließend sei ein kleiner Park erwähnt, der den meisten im Stadtteil kaum bekannt sein dürfte. Es ist der Jürgen-W.-Scheutzow-Park. Er erstreckt sich parallel zum Beim Strohhause entlang des Bahndamms von der Hammerbrookstraße bis zum Berliner Tor. Obwohl er etwas abseits liegt, könnte er ein Teil der Landschaftsachse Horner Geest werden. Seinen Namen erhielt er zu Ehren des Journalisten J.-W.- Scheutzow. Er war viele Jahre ein prägender Vorsitzender des Zentralausschusses der Hamburgischen Bürgervereine und des Bürgervereins zu St. Georg.

    Martin Streb

     
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