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    Forum Hansaplatz / Runder BürgerInnen-Tisch – die unterschiedlichen Maßnahmen im Check

    Von Buerger von St. Georg, 02.05.2016.

    Um die festgefahrene Situation auf dem Hansaplatz anzuschieben, gleich zwei unterschiedliche Gremien Maßnahmenpakete entwickelt. Sowohl im „Forum Hansaplatz“ als auch im „Runden BürgerInnen-Tisch“ hat der Bürgerverein St. Georg dabei aktiv mitgestaltet.

    Im Laufe des letzten Jahres hatten sich beide Gremien gebildet. Auf Initiative der Bezirkspolitik hat das Forum Hansaplatz mehrere Anhörungen durchgeführt, in denen Bürgerinnen und Bürger ihre Sorgen und Nöte erläutern, aber auch eigene Ideen zur Verbesserung der Lage einbringen konnten. Zudem berichteten Experten aus den städtischen Fachbehörden. Der „Runde BürgerInnen-Tisch“ hat sich aus der Mitte der St. Georger Bevölkerung konstituiert und tagt regelmäßig zu verschiedenen Schwerpunktthemen – oft mit Unterstützung von externen Fachreferenten.

    Als Konsequenz aus dem Forum hat die rot-grüne Koalition in HH-Mitte ihre Vorstellungen zur Verbesserung der Situation am Hansaplatz im Juni in einem Antrag in die Bezirksversammlung eingebracht. Der Runde Tisch ist mit eigenen Forderungen an die Öffentlichkeit gegangen. Im direkten Vergleich ähneln sich die Ideen, es gibt aber auch Unterschiede.

    Sauberkeit und Sicherheit

    Im Sinne des Forums sollen Toiletten in Kneipen und Kiosken durch das Konzept der „netten Toilette“ zugänglich gemacht werden. Langfristig bleibt das Bestreben nach einer öffentlichen Toilette im Zuge der Verlagerung der Schauspielhauskantine an die Ecke Baumeisterstr./ Elmenreichstr. bestehen. Für den Runden Tisch ist eine Toilette für Männer und Frauen mit 24-h-Betreuung für den Hansaplatz ebenfalls ein zentrales Anliegen. Über den letzten Sachstand zum Thema Toiletten berichten wir an andere Stelle in diesem Heft.

    Beide Gremien sprechen sich für die Verbesserung der Beleuchtung des Platzes aus. Insbesondere rund um den Brunnen wird die Situation von Passanten als unangenehm empfunden. Als Sofortmaßnahmen hat das Bezirksamt die Instandsetzung der Beleuchtung im Dreieck Baumeisterstr./ Elmenreichstr. bereits umsetzen lassen. Ebenfalls angeregt wird von beiden Gremien die Aufstellung einer Notrufsäule analog zu U- und S-Bahnhöfen.

    Die Verschmutzungen und Ruhestörungen rund um die Wertstoffcontainer in der Baumeisterstrasse waren und sind Anlass für Ärger in der Wohnbevölkerung. Das Forum empfiehlt u.a. die Gummierung der Unterflurbehälter, der Runde Tisch spricht sich für häufigeres Entleeren und die Entfernung der oberirdischen Container aus. Als erste Maßnahme hat die Stadtreinigung für Hinweisschilder mit den zulässigen Einwurfzeiten gesorgt, weitere Maßnahmen sind in Planung.

    Weit auseinander gehen die Vorstellungen beim Umgang mit dem Thema Alkohol. Der Runde Tisch entwickelt hier sozialpolitische Ideen (s.u.). Das Forum setzt demgegenüber ordnungspolitische Akzente. So soll geprüft werden, inwieweit sich – durch landesgesetzliche Änderungen – ein temporäres Alkoholverkaufsverbot am Hansaplatz durchsetzen lässt. Ziel ist es, den Nachschub an „billigem Bier“ in den Abend- und Nachtstunden zu unterbinden. Von diesem Verbot soll lediglich der Außerhausverkauf und nicht die Gastronomie an und auf dem Platz betroffen sein. Gleichzeitig spricht sich der rot-grüne Antrag zur Minimierung von Verletzungsgefahren für ein Glasflaschenverbot aus, wie es bereits auf dem Kiez praktiziert wird. Dieses Maßnahmenpaket ist weiterhin in Prüfung.

    Sozialarbeit

    Auch im Bereich „Soziales“ bestehen tendenziell unterschiedliche Ansätze zwischen Forum und Rundem Tisch. Die Ideen im Überblick. Zunächst das Forum: Es soll einen „Quartierskümmerer Hansaplatz“ geben, der als Ansprechpartner für alle Nutzergruppen bei Konflikten vermittelt und die bestehenden Projektträger koordiniert. Das Programm „Tagwerk“ soll am Hansaplatz etabliert werden. Ziel des Programms ist es, arbeitslosen Menschen stundenweise Beschäftigungsmöglichkeiten anzubieten.

    Demgegenüber zielen die Forderungen des Runden Tisches eher auf die Ausweitung der bestehenden Angebote ab: Es werden zusätzliche finanzielle Mittel zur Einstellungen von Straßensozialarbeitern für die unterschiedlichen Milieus gefordert. Die Angebote für Integrations- bzw. Sprachkurse, für Beschäftigung und Ausbildung sollen verstärkt werden

    Schnittmengen gibt es wieder bei im Bereich Angebote für suchtgefährdete Menschen. Beide Gremien sehen die Notwendigkeit für eine Einrichtung mit offenen, betreuten Räumen für die Alkohol-Szene am Hansaplatz als gegeben an (Stichwort „Trinkraum“).

    Platzgestaltung, Nutzung und Belebung

    Bereits weitgehend abgeschlossen sind die Überlegungen zum Leitbild für den Hansapatz. Eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern sowohl des Forums als auch des Runden Tisches hat dabei einen „Hansaplatz-Code“ entwickelt und die Regelungen für Veranstaltungen auf dem Hansaplatz überarbeitet (siehe Bericht in diesem Heft).

    Der Vergleich der Maßnahmenpakete zeigt insgesamt große Schnittmengen. Dabei mangelt es den beiden Gremien nicht an kreativen Ideen und Handlungsoptionen. Was jedoch seit einem halben Jahr fehlt, ist die konsequente Umsetzung dieser Ansätze durch sie städtischen und bezirklichen Behörden. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.

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