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    Stadtteilschule Hamburg-Mitte

    Von Buerger von St. Georg, 25.03.2016.

    Als Stadtteilschule Hamburg-Mitte sind wir die Alternative zum klassischen Gymnasium und bieten als Stadtteilschule alle Schulabschlüsse bis hin zum Abitur an.
    Die Schule hat zwei Standorte, ein Standort befindet sich in Hamm (Griesstr. 101, in der Nähe des Hasselbrooker Bahnhofes, 20535 Hamburg) und der andere in St. Georg (Rostocker Str. 41, am Lohmühlen-Park, 20099 Hamburg, ehemaliges Lohmühlen-Gymnasium). Trotz unserer Gesamtgröße (ca. 1100 Schüler(innen) und ca. 140 Lehrer(innen) als Schule in Hamburgs Mitte sind wir mit unseren jeweiligen Schulstandorten (jeweils ca. 550 Schüler(innen) sehr familiär eingerichtet und können mit unserem multiprofessionellen Teams sehr schülerbezogen arbeiten. Neben den Klassenlehrer(innen) und Fachlehrer(innen) werden die Klassen jeweils von einem Sonderpädagogen und einem Sozialpädagogen im Jahrgang unterstützt. Daneben gibt es Honorarkräfte, Praktikanten (bspw. von der HAW) und FSJler (Absolventen eines Freiwilligen Sozialen Jahres), die uns in unserer Arbeit zur Seite stehen.

    Unsere Schülerschaft ist bunt und setzt sich aus vielen Nationalitäten zusammen. Diese Internationalität bietet den Schüler(innen) vielfältige Kontakte und Erfahrungen mit anderen Menschen, Sprachen, Religionen und Kulturen. Sie fordert ein hohes Maß an Einfühlsamkeit und Toleranz im Umgang miteinander. Sie wirkt sich sehr positiv auf das Schulklima aus und hilft, soziale Lernziele besser zu erreichen.

    Um das Schulklima und die Toleranz untereinander zu stärken gibt es immer wieder Projekte: In diesem Schulhalbjahr plant am Standort Lohmühlen-Park zum Ende des Schuljahres (Dienstag, 19.07.2016) eine Schülergruppe gemeinsam mit Bildog (Bildung ohne Grenzen e.V.) sowie den Klassenlehrer(innen) und ihren Klassen einen besonderen Tag: Dieser Tag heißt „Make a difference!“. Hier soll in Form von Projekten zum Ausdruck gebracht werden, dass Diskriminierung, Rassismus und Mobbing keine Chance bei uns haben. Weiterhin unterstützen zurzeit unsere Klassen am Standort Lohmühlen-Park die ankommenden Flüchtlinge im Bieberhaus am Hauptbahnhof, in dem sie täglich abwechselnd in einer Pause Brötchen schmieren und sie vorbeibringen.

    Falls Schwierigkeiten zwischen Schülern(innen) auftreten oder es Probleme in der Familie gibt, haben wir einen gut funktionierenden Beratungsdienst, dem Beratungslehrer(innen), Sonderpädagog(inn)en und Sozialpädagog(inn)en angehören. Bei Bedarf unterstützen die Kolleg(inn)en den Schüler, die Klasse oder auch die Familie. Eng arbeiten wir in diesem Bereich mit dem ReBBZ-Mitte ( Regionales Bildungs- und Beratungszentrum –Mitte) zusammen.

    An unseren beiden Schulstandorten in Hamm (Griesstr. 101) und in St. Georg (Rostocker Str. 41) bieten wir durchgängig die Klassenstufen 5 bis 10 an. Diese werden pädagogisch und didaktisch eng verzahnt und mit gleichen Inhalten und Zielen unterrichtet. Ein Pendeln innerhalb der Schulwoche entfällt, ein Umzug der Klassen während Jg. 5-10 geschieht nicht. Den Besuch der Gymnasialen Oberstufe ermöglichen wir direkt an unserem Standort Lohmühlen-Park in der Rostocker Str.. Wir haben eine lange Tradition als Aufbaugymnasium. Nun als Stadtteilschule bieten wir in den drei-fünfzügigen Jahrgängen in der Oberstufe ein breites Profilangebot an: Gefährdetes Biotop Erde, Sport, Gesundheit und Gesellschaft, Individuum und Gesellschaft, Wissenschaft und Zukunft sowie Dialog der Künste. Seit fast 40 Jahren werden am Standort Lohmühlen-Park hörgeschädigte und nicht –hörgeschädigte Schüler(innen) in gemischten Gruppen ab Klassenstufe 11 erfolgreich zum Abitur geführt. Damit bieten wir in Norddeutschland weiterhin die einzige Möglichkeit für hörgeschädigte Schüler(innen) unter speziell ausgerichteten Bedingungen das Abitur zu erreichen.

    In den Jahrgangsstufen 5 -6 gilt wie in der Grundschule das Klassenlehrerprinzip, so dass die Klassen nur wenig Lehrerwechsel haben. In der Regel unterrichtet ein Klassenlehrerteam die Klassen. Sie haben gemeinsam im Stundenplan verankert eine Klassenlehrerstunde. Im Jahrgang 5 findet in der ersten Woche eine Projektwoche statt, in der die Schüler(innen) und die Lehrer(innen) sich intensiv kennenlernen und sich gleich von Beginn an eine gute Gemeinschaft entwickeln kann. Ein gemeinsamer Besuch der Schulmensa gehört dazu, so dass sich die Kinder gleich gut zurechtfinden. Im Stundenplan ist Im Jahrgang 6 beginnt das Schuljahr mit einer gemeinsamen Klassenfahrt. Als voll gebundene Ganztagsschule bieten wir mehr als nur Fachunterricht an. Aus einem reichhaltigen Angebot an Neigungskursen (Holzarbeiten, Hip-Hop, Comic-Zeichnen, Theater, Ballspiele, Yoga, Gesellschaftsspiele, Chor, Angebote des HT 16 (Hamburger Turnerschaft von 1816 r. V.)) können die Schüler(innen) im Jahrgang 5-6 wählen. Ab Jahrgang 7 kommen Wahlpflichtkurse hinzu. An einem Nachmittag in der Woche besuchen unsere Schüler(innen) im Jahrgang 5-9 den Schorsch-Club. Diese Kooperation zwischen dem Standort Lohmühlen-Park und dem Schorsch im Schorsch-Club wird von beiden Seiten als sehr gewinnbringend angesehen. Die Schüler(innen) sprechen von dem Clubaufenthalt als die beste Schulpause. Im Bereich Lernen mit Engagement nehmen die Schüler(innen) im Jahrgang 6 direkten Kontakt mit dem Stadtteil auf, in dem sie ihre Hilfe Institutionen und Geschäften anbieten.

    Kontakte und Zusammenarbeit im Stadtteil:

    Seit Bestehen der Stadtteilschule gibt es eine enge Kooperation mit den Mitarbeitern des Schorsch. An einem Nachmittag in der Woche besuchen unsere Schüler(innen) im Jahrgang 5-8 den Schorsch-Club. Diese Kooperation zwischen dem Standort Lohmühlen-Park und dem Schorsch im Schorsch-Club wird von beiden Seiten als sehr gewinnbringend angesehen. Die Schüler(innen) sprechen von dem Clubaufenthalt als die beste Schulpause.

    Gemeinsam mit dem Kulturladen St. Georg e.V. und PINK (Beratung& Training gGmbH) haben wir eine Absichtserklärung zur Kooperation im Rahmen einer Bündnispartnerschaft „Jugend ins Zentrum!“ unterschrieben. Es geht um außerschulische Angebote der kulturellen Bildung für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche. Im Bereich Lernen mit Engagement nehmen die Schüler(innen) im Jahrgang 6 direkten Kontakt mit dem Stadtteil auf, in dem sie Geschäfte und Institutionen fragen, ob sie helfen können.

    Mit der HAW (Hochschule für angewandte Wissenschaften) pflegen wir einen guten Kontakt und können immer wieder Praktikanten aus der Schule für uns gewinnen.

    Mit der Grundschule Heinrich – Wolgast haben wir den Kontakt intensiviert. Viertklässler und deren Klassenlehrer(innen) wurden zu uns an die Schule eingeladen und haben gemeinsam einen Schulvormittag verbracht. Zusammen wollen wir uns für die Planung eines Bauspielplatzes in St. Georg einsetzen.

     Besonderheiten der beiden Standorte:

    Am Standort Griesstr. in Hamm werden minderjährige Flüchtlinge in den sog. Internationalen Vorbereitungsklassen und in Alphabetisierungsklassen beschult. Nach einem Jahr werden sie dann in die Regelklassen integriert oder sie besuchen sofort eine Vorbereitungsklasse, in der sie den ersten (früher: Hauptschulabschluss) oder zweiten allgemeinbildenden Abschluss (früher: Realschulabschluss) erreichen können.

    Am Standort Lohmühlen-Park in St. Georg haben wir einen Antrag an die BSB gestellt, eine Internationale Vorbereitungsklasse (IVK 11) für ältere Flüchtlinge einzurichten. Diese Schüler(innen) sollen hoffentlich erfolgreich nach einem Jahr in unsere Vorstufe (Jahrgang 11) eingegliedert werden können. Dieses Angebot soll dann auch für hörgeschädigte Schüler(innen) gelten.

    Seit fast 40 Jahren werden am Standort Lohmühlen-Park hörgeschädigte und nicht –hörgeschädigte Schüler(innen) in gemischten Gruppen ab Klassenstufe 11 erfolgreich zum Abitur geführt. Damit bieten wir in Norddeutschland weiterhin die einzige Möglichkeit für hörgeschädigte Schüler(innen) unter speziell ausgerichteten Bedingungen das Abitur zu erreichen. Seit ca. 15 Jahren gibt es dieses Modell auch für Sekundarstufe I, beginnend ab Jahrgang 5. Für Hörgeschädigte gibt es die Möglichkeit in kleinen Lerngruppen (höchstens bis zu 15 Schüler(innen)) an einer Regelschule beschult zu werden, die technisch, unterrichtsmethodisch, organisatorisch und personelle auf spezielle (Hör-) Bedürfnisse eingestellt ist. Die Unterrichtsräume sind schallgedämmt und mit kabelungebundenen Höranlagen ausgestattet. Diese FM-Anlagen sind transportabel und somit auch in Fachräumen oder bei außerschulischen Aktivitäten einsetzbar. Zurzeit besuchen ca. 60 hörgeschädigte Schüler(innen) unsere Schule.

    Seit nun 11/2 Jahren besucht im Rahmen eines Pilotprojektes auch eine gehörlose Schülerin in der Oberstufe unseren Standort Lohmühlen-Park. Der bilinguale Unterricht wird zusammen von einer/m Gymnasiallehrer(in) und einer/m Sonderschullehrer(in) durchgeführt. Das gesprochene Wort wird in die Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Um eine gute Verständigung aller zu gewährleisten werden für Schüler(innen) und Lehrkräfte, Kurse in der Deutschen Gebärdensprache angeboten.

    Unsere Schüler(innen) kommen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen, Interessen und Fähigkeiten zu uns neu in den Jahrgang 5 bzw. 7 bzw.11. Wir fördern und fordern sie von Beginn an bis zum jeweiligen Schulabschluss intensiv und individuell auf ihrem Lernweg und bereiten leistungsstarke bzw. ambitionierte Schüler(innen) auf die Gymnasiale Oberstufe vor. Dabei nutzen wir selbstverständlich die neuen Medien, wie Computer; Laptops, Beamer und Whiteboards verstärkt für einen attraktiven und motivierenden Unterricht. In allen Klassenräumen und fast allen Fachräumen gibt es ein Smartboard, ein interaktives Board.

    Für unsere Schule sind uns folgende Leitsätze wichtig:

      Vielfalt ist Reichtum:
    Wir empfinden die Vielfalt der Menschen an unserer Schule als Reichtum. Wir sind davon überzeugt, dass jeder von jedem lernen kann.
    Wir betrachten unsere Schule als einen Ort der sozialen Begegnung und des sozialen Lernens, an dem Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Religionen, mit verschiedenen Orientierungen, Sprachen und Potentialen miteinander leben und lernen.

      Eine starke Schulgemeinschaft:
    Wir bilden alle zusammen – Schulleitung, Kollegium, alle Mitarbeiter, Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern – eine starke Schulgemeinschaft.
    Wir leben und lernen miteinander in einem Klima, das geprägt ist von Toleranz, Gewaltfreiheit, demokratischem Umgang und gegenseitiger Wertschätzung. Dadurch entwickeln wir ein starkes Wir-Gefühl und Zufriedenheit aller Beteiligten.

      Vorbereitung auf Beruf und Leben:
    Unsere Schule bereitet mit einem durchgehenden Konzept von Klasse 5 bis 13 auf das selbständige Leben und den Beruf vor. Wichtig ist für uns dabei die Kooperation mit außerschulischen Lernorten wie Firmen, Beratungsstellen und Hochschulen.
    Dabei stehen die Stärkung der eigenen Persönlichkeit und der Teamfähigkeit im Vordergrund.

      Künste und Sport vermitteln besondere Lernerfahrungen:
    Wir betrachten Künste (Theater, Musik, Kunst) und Sport als grundlegende schulische Aufgaben und nutzen ihren Reichtum für die Entfaltung der Persönlichkeit. So können Talente erkannt und gefördert werden sowie Selbstvertrauen, Ehrgeiz und Sozialverhalten positiv entwickelt werden.

     Schule als Lebensraum:
    Unsere Ganztagsschule ist ein Lebensraum zum Lernen, Arbeiten, Essen und Spielen. Dabei geht es uns vor allem um ein ansprechendes Bewegungs- und Entspannungsangebot, gesunde Ernährung, ökologische Nachhaltigkeit und eine angenehme Lernatmosphäre.

     Integration im Stadtteil:
    Unsere Schule ist wichtiger Bestandteil des Stadtteils und vielfältig verzahnt mit lokalen Institutionen und Initiativen. Der Stadtteil als zusätzlicher Lernort bietet Möglichkeiten über den Unterricht hinaus Erfahrungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen.

    Weitere Informationen über die Stadtteilschule Hamburg-Mitte findet man auf der Schulhomepage: www.stadtteilschule-mitte.hamburg.de

     

    Christina Beusse-Schlegel (Schulleiterin der STS Hamburg-Mitte)

     
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