Bürgerverein zu St. Georg von 1880 e.V.

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    Freizeit in St. Georg

    Von Martin Streb, 16.10.2015.

    Es scheint frivol, wenn wir uns der Freizeit widmen, die unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger in St. Georg verbringen oder verbringen könnten. Frivol im Anblick der Menschen, die aus großer Not zu uns kommen und am Hauptbahnhof gestrandet sind, den Hansaplatz aufsuchen oder die uns täglich im Fernsehen begegnen.

    Wir fragen uns, was diese vielen geflohenen Menschen mit ihrer reichlichen Freizeit machen, wenn sie auf Bescheide warten und warten und nicht arbeiten oder richtig wohnen dürfen. Ihre Situation muss frustrierend und sogar demoralisierend sein. Wir fragen uns, ob nicht unsere St. Georger Angebote auch für sie hilfreich sein können vor allem auch für ihre erfolgreiche Integration. Und wir haben dazu ermutigende Antworten erhalten.

    Welches sind denn nun unsere Angebote im Stadtteil?

    Sie sind enorm vielseitig. Sie wenden sich an Ältere, Erwachsene, Familien, Jugendliche und Kinder. Sie sind kostenlos für alle oder an Vereinsbeiträge gebunden oder werden mehr oder weniger kostendeckend vermarktet.

    Unser größtes kostenloses Pfund ist der Lohmühlenpark. Treffpunkt für Jung und Alt, deutsch, hamburgisch oder international migrantisch. Es reicht von Buddelkiste über Wasserplanschen, Rutschen und Klettern bis Fußball, Basketball, Beachvolleyball und Boule. Dazu dann die Kinderbetreuung aus dem Spielhaushaus und die Versorgung durch den Kiosk „Parkhaus“ (= frühere Oase). Schließlich treffen sich dort auch noch die Hundefreundinnen und Hundefreunde. Letzteres etwas unglücklich unmittelbar vor dem Kindertagesheim „Koppelkinder“. Das wird sich allerdings durch der 3. Bauabschnitt des Lohmühlenparks ändern. Der 2. Abschnitt steht vor seiner Vollendung und wird das Angebot deutlich erweitern durch Sportflächen und Verweilmöglichkeiten.

    Eine andere öffentliche Einrichtung, die dem Sport und der Volksgesundheit dienen sollte, ist leider von der Stadt privatisiert worden. Die Alsterschwimmhalle der „Bäderland“ GmbH im Besitz der FHH soll kostendeckend arbeiten. Wir denken, das ist absurd, denn Familien mit geringem oder sogar mittlerem Einkommen können sich den angeblichen Luxus eines gemeinsamen Besuches im Schwimmbad nicht mehr leisten. Und eigentlich zahlen wir doch Steuern, um genau solche wichtigen Aufgaben gemeinschaftlich zu meistern.

    Droht unseren Turnhallen das gleiche Schicksal wie den Bädern? Lasst es uns verhindern! Noch kann der SV Vorwärts St. Georg, können viele andere so auch die Tischtennis- und die Gymnastikgruppe des Bürgervereins zu St. Georg die Hallen kostenlos nutzen. In Kürze kommt noch die Halle an der Rostocker Straße hinzu.

    Für Ältere bietet die LAB am Hansaplatz kostenlos aktive Freizeit wie auch der Kulturladen für alle Altersgruppen. Die Kirchen und Moscheen organisieren Gruppen und Programme, die keine Gebühren nach sich ziehen. Das „Schorsch“ hat in diesem Konzert eine ganz besonders hervorgehobene Bedeutung für Jugendliche und Familien.

    Die Sportvereine für Rudern, Segeln, Paddeln und Kanu erschließen die Außenalster, die allerdings durch die Verkehrsachse An der Alster vom Stadtteil getrennt bleibt. Die Sportvereine, so attraktiv sie auch sind, können nicht ohne Mitgliedsbeiträge auskommen. Dies gilt natürlich auch für den privaten Anbieter Sportspaß e.V. am Berliner Tor.

    Besonders gefreut hat uns die Öffnung der Sportgruppe der HAW (Hochschule für angewandte Wissenschaft) für unseren Stadtteil und die Flüchtlinge.

    Wir haben ca. 20 Organisationen, Vereine und Institutionen angemailt und um Beiträge für die Blätter aus St. Georg gebeten. Nicht alle haben geantwortet. Wir wissen aber, sie sind alle aktiv und es gibt sogar eine ganze Reihe mehr potentielle Ansprechpartner. Unser St. Georg ist tatsächlich gut versorgt und wir begrüßen alle, die sich auch um die Flüchtlinge bemühen.

    Martin Streb

     
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    Tel.: 0160 - 15 13 285


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