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    Dorfschönheiten

    Von Buerger von St. Georg, 17.09.2015.

    „St. Georg ist ein Dorf“ hat mir mal jemand am Tresen gesagt. In der Tat: Mitten in St. Georg gibt es einen alten Platz mit einem friedlich plätschernden Brunnen und ortstypischen Wirtsstuben drum herum.

    Anders als in Klein Posemuckel treffen sich dort allerdings nicht Metzger und Schützenkönig. Am Hansaplatz begegnen sich gestrandete Flüchtlinge, gestrauchelte Alkoholiker und gewisse Damen. Hier leben Alteingesessene und Überlebenskünstler (sind manchmal ein und das Selbe), orientalische Lebensmittelverkäufer und Handyshop Inhaber, Altbau-Eigentümer und Biokisten-Abonnenten. St. Georg ist eben ein Dorf, in dem sich die Großstadt trifft.

    Ähnlich wie in Hintertupfingen treffen sich viele St. Georger aber auch abends in Vereinen, an Stammtischen oder einfach in der Grundschule, um über ihren kleinen Stadtteil zu diskutieren. Etwa auf dem „Forum Hansaplatz“, auf dem die Meinungen über Schmutz, Gentrifizierung, Lärm und Mietsteigerungen aufeinanderprallten – also über das, was am Hansaplatz gerne mal aneinanderprallt.

    Und dann gibt es da noch die SPD, die sich jeden Dienstag im Monat direkt am Hansaplatz trifft, die auch gerne diskutiert, aber eben nicht nur. Also trommelte sie ihre Mitglieder am 15. August zur Aktion „Hübsche Hansa“ zusammen – mit Eimer und Schrubber. Einfach, um mal zu zeigen: Aufhübschung geht auch ohne Aufregung. Denn bei allen unterschiedlichen Meinungen über den Hansaplatz und seinen Brunnen finden doch die meisten, die hier leben, dass ihre Dorfschönheit sich oft ziemlich verlottert und verdreckt zeigt. Das spürte man, daran, dass plötzlich auch viele Anwohner in Gummihandschuhen vor dem Brunnen standen und mit vollem Einsatz den Feudel über die Stufen schwingen ließen.

    Auch wenn wenig später wieder der Müll unter der hübschen Hansa Statue lag, eines hat das Ganze doch gezeigt: St. Georg ist vielleicht nicht immer piccobello, aber niemals stinknormal. Und das ist eigentlich auch ganz schön an diesem kleinen Dorf.

    M. Krebs

     
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