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    Verhindert der HVV die Busbeschleunigung?

    Von Buerger von St. Georg, 08.05.2014.

    Natürlich bin ich für die Busbeschleunigung. Natürlich bin ich dafür, dass man mit öffentlichen Verkehrsmitteln günstig und schnell von einen Stadtteil in den anderen kommen kann.

    Allerdings bin ich dagegen, für die Busbeschleunigung in der Langen Reihe 1,3 Mio. Euro auszugeben. Das Konzept des HVV überzeugt mich nicht. Ich hören zwar, dass der Verkehrsverbund mittlerweile erhebliche Verbesserungen an dem ursprünglichen Konzept vorgenommen haben soll. Gleichwohl will mir nicht einleuchten, dass für einen Zeitvorteil von vielleicht 90 Sekunden 1,3 Mio. Euro für Umbaukosten investiert werden sollen. Ich halte dies für eine Zumutung und hoffe sehr darauf, dass dann nicht wieder andere Politiker die Idee äußern, jeder Pkw-Fahrer könne den Umbau ja mit 100 Euro jährlich finanzieren.

    Meiner Meinung nach bremst der HVV selbst den schnellen Busverkehr. Es bleibt mir rätselhaft, warum nicht z.B. an der stark frequentierten Bushaltestelle Gurlittstraße ein Ticketautomat aufgestellt wird. Jeder, der einmal Bus gefahren ist, weiß, dass das Lösen eines Fahrscheins im Bus mindestens 30 Sekunden in Anspruch nimmt. Bei 3 Fahrgästen wäre also schon der Zeitvorteil, den angeblich durch das Busbeschleunigungsprogramm erreicht werden soll, aufgezehrt. Warum werden keine Ticketautomaten aufgestellt? Liegt dies an den Kosten? Oder daran, dass der HVV diese Automaten zahlen müsste und nicht der Bürger?

    Der HVV könnte zudem  Anreize für den Kauf des Tickets am Automaten schaffen. Wäre das Ticket für jeden Fahrgast um 10 Cent billiger macht, wenn es am Automaten gekauft wird, wäre dies ein Anreiz. Geiz ist geil, das ist immer noch die deutsche Mentalität. Ich denke, ein Ticketautomat würde sehr angenommen werden.

    Ich frage mich allerdings auch, warum der HVV nicht, wie mittlerweile jeder Coffee Shop, Zehnerkarten ausgibt. Auch dann wäre der der Busfahrer entlastet. .

    Hoffentlich gelingt es bei der ja versprochenen weiteren Anhörung im Stadtteil, den HVV davon zu überzeugen, dass er selbst viel mehr Ideen entwickeln muss, um seine Busse zu beschleunigen. Hierzu gehört auch eine Ampelsteuerung durch den Busfahrer.

    PS: Ich ärgere mich auch über den HVV, weil der Verkehrsverbund dabei ist, einen St. Georger Traum zu zerstören. Jahrelang haben Kommunalpolitiker und Bürger aus dem Stadtteil dafür gestritten, dass das Gelände hinter dem Busbahnhof später einmal ein Park wird. Der Central Park St. Georg war die Grünfläche, die wir für St. Georg brauchen. Die Politik sagte uns diesen Bereich zu und schrieb dies auch in entsprechenden Flächenplänen fest. Nun soll dies plötzlich alles Makulatur sein. Der Wohnstandort St. Georg wird hierunter erheblich leiden. Eine einmalige Chance, mitten in Hamburg eine parkähnliche Grünfläche zu erhalten, wird jetzt verhindert. Sehr sehr schade!!

    Helmut Voigtland.

     
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