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    Was wollen Jugendliche auf St. Georg?

    Von Martin Streb, 19.03.2014.

    Die Frage ist doppeldeutig. Warum kommen sie zu uns und was wollen sie, wenn sie hier sind?

    „Fack ju göthe“ verstehen wir nicht. Wir sind ja nicht mehr „Jugend“. Aber uns sind die Jugendlichen sehr wichtig. Wir möchten sie verstehen und wir möchten, dass sie sich in unserem St. Georg angenommen fühlen und wir möchten, dass sie zu ihrem Recht kommen und wir möchten, dass sie finden was sie für ihr Leben brauchen.

    Für diese Ausgabe der „Blätter aus St.Georg“ haben wir daher das Thema „Jugend auf St. Georg“ gewählt.

    Wir fragen, was machen die Jugendlichen in  ihrer Freizeit vor allem, wenn sie wenig oder kein Geld haben? Sitzen sie zu Hause vorm PC oder vor der Spielekonsole? Chillen sie gelangweilt am Spielplatz?

    Es gibt Schulen auch ganztags und Kitas und Spielhäuser. Was aber gibt es für die Stunden und Tage für Menschen, die zwischen 12 und 17 Jahre alt sind, wenn sie in diesen Einrichtungen nicht mehr betreut werden oder nicht mehr betreut werden wollen. Wir fürchten es gibt zu wenig Platz, Raum und informelle Angebot für sie.

    Die Bolzplätze im Lohmühlenpark und an der Rostocker Straße werden intensiv genutzt. Es soll dort sogar Diskussionen geben, wer denn wann spielen darf. Ein deutliches Zeichen, dass es zu wenige solcher  Plätze zum Austoben gibt. Die Kletterwand am Schorsch ist sehr beliebt, aber nicht immer zugänglich, weil dort Aufsicht und Anleitung benötigt wird.

    Sollte es eine Skatebahn geben, einen Fahrradkurs,  mehr Basketballplätze, einen Stadtparcour, überdachte Klöhnecken, einen Bauspielplätz, Probenräume für Rockbands oder Klassik. Wir hatten Mal einen sehr beliebten Jugendpolizisten, der mit den Jugendlichen  in der Halle Fußball spielte. Sollte es das wieder geben?

    Werden alle diese Angebote auch das friedliche Zusammenleben der Jugendlichen mit ganz unterschiedlichen ethnischen Hintergründen fördern? Was machen eigentlich die Mädchen? Sind sie integriert und sporteln sie zusammen mit den Jungs?

    Es gibt auch das Angebot der Kirchen zu Konfirmations- und Kommunionsunterricht und auch Kurse in den Moscheen,  dazu  Jugendfreizeiten in und außerhalb Hamburgs. Das sind allerdings temporärere und sporadische Veranstaltungen, die zudem in parallelen Gruppen verlaufen und nicht für alle Jugendlichen  in Frage kommen. Auch der  CVJM An der Alster 40 bietet jungen Menschen sinnvolle Freizeit.

    Es sind da noch die  Sportvereine an der Alster oder unser SV Vorwärts St. Georg. Die Alsterschwimmhalle ist viel zu teuer. Sollte sie speziell niedrige Eintrittspreise nehmen von  unserer Jugendlichen vorhalten?

    Und es bleibt das Schorsch. Kann es alle Defizite abdecken?

    Zurzeit werden  vor allem im südlichen St. Georg vagabundierende Gruppen  und  lose multiethnische Verbände von sogenannten unbegleiteten Jugendlichen beobachtet. Sie konnten  bisher von Niemandem erreicht oder gar eingebunden werden. Sie verursachen, so weit wir hören,  keine Probleme, aber sie sind auch kein Teil unserer Gemeinschaft und Nachbarschaft geworden.

    Viele Fragen. Wir sind gespannt auf die Antworten und  regen einen lebhaften Leserbriefaustausch in den „Blättern aus St. Georg“ an.

    Martin Streb

     
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