Bürgerverein zu St. Georg von 1880 e.V.

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    Fahrradfahren im Stadtverkehr

    Von Buerger von St. Georg, 27.02.2014.

    Im Zuge des Umbaus der Langen Reihe wurde im Bereich  zwischen Schmilinskystraße und  Krankenhaus St. Georg eine Radspur auf der Fahrbahn errichtet. An diesem Beispiel zeigt sich, dass gut gemeint nicht immer gut gemacht bedeutet. Ein Autofahrer, der auf seinem bisherigen Weg bislang keine Radspur auf der Straße hatte, wird in Notsituationen instinktiv nach rechts ausweichen und unter Umständen mit den auf der Radspur befindlichen Fahrrädern kollidieren. Gleichermaßen die Situation, wenn beispielsweise bei schlechten Lichtverhältnissen ein spontanes Abbiegen mit dem Auto von der Langen Reihe in die Bülaustraße erfolgt. Auch hier wird der Radweg vielfach von den Autofahrern nicht wahrgenommen. Oder, wie auch schon beobachtet, das plötzliche Ausscheren eines Autos über den Radweg nach rechts, wenn vor Budnikowsky  ein freier Parkplatz gesichtet wird.

    Grundsätzlich plädiere ich dafür, entweder durchgehende farblich markierte und gut auch für Autofahrer erkennbare Fahrspuren für Radfahrer auf den Straßen zu errichten oder als Radfahrer grundsätzlich die Straße zu benutzen. Nur so erfolgt eine Beachtung als Verkehrsteilnehmer auch durch den motorisierten Verkehr. Als Radfahrer in der Stadt ist dies für mich die einzige Möglichkeit, möglichst schnell von einem Ort zum nächsten zu gelangen.

    Die schlechteste Variante sind die Fahrradwege, die per aufgemalter Linie vom Bürgersteig abgezweigt werden (Beispiel Sierichstr.). Wer kennt die damit verbundenen Erlebnisse nicht. Quer parkende Autos sind meistens von weitem zu erkennen und lassen rechtzeitig nach Ausweichmöglichkeiten spähen. Mit aufgeworfenen Untergründen durch Baumwurzeln rechnet man ohnehin. Auch Fußgänger, die den abgetrennten Fahrradbereich nicht erkennen, die gesamte Bürgersteigbreite nutzen und aufgrund von intensiven Gesprächen die Fahrradklingel nicht wahrnehmen, gehören für Radfahrer auf diesen Wegen zur Alltäglichkeit. Die Krönung allerdings sind Hunde an der selbstauf- und abrollenden Hundeleine, die plötzlich über den Radweg ihrem Jagdinstinkt folgend ausbrechen. Hier sind Frauchen, Herrchen und der Radfahrer machtlos und die Leine wickelt sich nicht mehr im vorgesehenen Behältnis auf. Was würde geschehen, wenn Autofahrer so an ihrem Fortkommen gehindert werden… Glücklicherweise gibt es ja eindeutige Ausnahmen von der Benutzungspflicht für Radwege, die bei Nichtbenutzbarkeit und Hindernissen bei zügiger Durchfahrt das Benutzen der Straße erlaubt.

    Zu einem immer größer werdenden Problem entwickeln sich die fehlenden Abstellplätze für Fahrräder. Hier gilt es dringend Abstellplätze zu schaffen, so dass eine sichere Verwahrung auch außerhalb des Wohnhauses möglich ist.

    Ein letzter Hinweis an die Planer des Parks zwischen Steindamm und Berliner Tor. Seien Sie kreativ und versuchen Sie den Radweg so anzulegen, dass zügiges Durchqueren mit Vorrang für Radfahrer möglich ist.

    Rolf-Gerd Goretzki

     
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