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    Denkmalschutz und Denkmalpflege in St. Georg Eine Dokumentation der Geschichte und der Vielfalt des kulturellen Erbes

    Von Buerger von St. Georg, 09.08.2013.

    St. Georg: Gegründet um 1200 mit dem gleichnamigen St.-Georgs-Hospital, welches sich in dem Gebiet hinter der St. Georger Kirche befand, hat dieser heutige Stadtteil Hamburgs eine lange Geschichte zu erzählen. Es ist eine sehr abwechslungsreiche Geschichte, von Hospitälern und Stiften, von Landwirtschaft und notwendigen, aber teilweise unliebsamen Gewerben und von Nutz- und Lustgärten. Aber vor allem über Menschen, die in den Gebäuden von St. Georg gelebt und gearbeitet und diesen Stadtteil geprägt haben. Vieles davon kann man noch heute als gebaute Geschichte an Plätzen und Gebäuden erleben. Damit auch künftige Generationen diese Möglichkeit haben, gibt es den Denkmalschutz. Seit dem 1. Mai 2013 gilt dafür ein neues Gesetz, das hier kurz vorgestellt werden soll.

    Eine der wichtigsten Neuerungen ist, dass die Denkmäler nun durch das Gesetz selbst geschützt sind und kein aufwendiges Unterschutzstellungsverfahren mehr stattfinden muss. Standen bislang lediglich ca. 1.900 Denkmäler in Hamburg offiziell unter Schutz, so sind es nun ca. 3.000 weitere, die denselben Schutzstatus genießen. Hamburg findet damit Anschluss an ein System, das in zwölf Bundesländern bereits erfolgreich angewendet wird.

    Für die Eigentümer ändert sich nach der Benachrichtigung über den Denkmalstatus zunächst einmal nichts. Erst wenn bauliche Maßnahmen durchgeführt werden sollen, müssen diese vom Denkmalschutzamt nunmehr vorab genehmigt und nicht wie bisher nur vier Wochen vorher vom Eigentümer angezeigt werden. Die erforderlichen Antragsunterlagen können z.B. auf der Webseite des Denkmalschutzamtes unter www.denkmalschutzamt.hamburg.de heruntergeladen werden. Auch sind dort viele weitere, nützliche Informationen zum Umgang mit einem Denkmal zu finden.

    Insgesamt gibt es durch das neue Gesetz für alle Beteiligten eine größere Rechtssicherheit und Transparenz. Alle Denkmaleigentümer sind gleichgestellt und können nun unter anderem auch Steuererleichterungen in Anspruch nehmen und in besonderen Fällen auch Zuschüsse für einen denkmalgerechten Mehraufwand beantragen. Nicht unerwähnt bleiben sollte in diesem Zusammenhang die größere Sicherheit bei der Bauplanung, denn die Eigentümer können sich von Beginn an mit dem Denkmalschutzamt abstimmen.

    Der beigefügte Stadtplan von St. Georg zeigt alle Einzeldenkmäler und Ensembles, die derzeit unter Schutz stehen; damit die Plätze, Gärten, Kirchen, Schulen, Stiftsgebäude, Gewerbebauten und Wohngebäude, aber auch die Bilder, Skulpturen und Brunnen weiterhin die einzigartige Geschichte eines besonderen Stadtteils erzählen können. Wer sein Interesse an den Hamburger Denkmälern vertiefen möchte, kann am zweiten Septemberwochenende beim „Tag des offenen Denkmals“ viele sonst verschlossene Denkmäler besichtigen (Programm unter www.denkmalschutzamt.hamburg.de).

    Dr. Daniela Scherz

    Denkmalschutzamt

     
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