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Es war das erste Hochhaus Hamburgs, früher gab es feine Lederkoffer, im 4. Stock nahmen die Beatles erste Songs auf, später verwaiste das Klockmann-Haus und wurde zum tristen Entree eines verlorenen Steindamms.
Damit ist es vorbei. Im Januar eröffnete nach zwei Jahren intensiver Bauzeit für mehr als 30 Millionen Euro das „Generator Hostel“. Dahinter steht ein neues Hotel-Konzept – eine Mischung aus Jugendherberge und Design-Tempel, das bereits erfolgreich in Berlin, London, Dublin und Kopenhagen funktioniert. 2011 zählten die vier „Generator“-Hostels mehr als 1,2 Millionen Übernachtungen. Nun kommen sage und schreibe 686 Betten in St. Georg dazu, das zweitgrößte Hotel Hamburgs. Die Zielgruppe sind vor allem junge internationale Traveller und die sorgen schon jetzt wenige Tage nach der Eröffnung für neues erfrischendes Leben am Kopfe des Steindamms. Rucksacktouristen aus aller Herren Länder mit Stadtplänen strömen hierher und verteilen sich wieder.
Bibel TV berichtet ausführlich über die Aktivitäten der evangelischen Kirchengemeinde St. Georg- Borgfelde:
“Kirche in der Großstadt muss sich oft besonderen Herausforderungen stellen. Den Hamburger Stadtteil St. Georg prägen multikulturelles Leben und urbane Subkulturen ebenso, wie Obdachlose und Drogenabhängige. Die Kirchengemeinde St.Georg-Borgfelde stellt sich der Aufgabe, Vielseitigkeit zuzulassen und dennoch in Einheit christlich zu leben und zu handeln.”
Das Ohnsorg-Theater, seit vier Monaten in St. Georg beheimatet, hatte zum 20. Dezember 2011 in die Heinrich-Wolgast-Schule zu einem weihnachtlichen Backfest eingeladen. Zusammen mit der Firma Peter Kölln KGaA war diese vorweihnachtliche Aktion initiiert worden. Die Schauspielerinnen Julia Hell und Tanja Bahmani und der Schauspieler Philipp Weggler, den Kindern der 1. und 2. Klassen der HWS durch die Generalprobe von „Peter-chens Mondfahrt“ im Ohnsorg-Theater bekannt, waren in die Schulküche gekommen, um mit 15 Kindern der Klasse 1 d zu backen. Die Backmaterialien und die Rezepte waren von der Firma Peter Kölln zur Verfügung gestellt worden, ebenfalls Schürzen und Backhauben für die Kinder. Die beiden Damen Dore Knaack und Susanne Salomon von der Abteilung Produkt-entwicklung hatten die Kuchenteige schon vorgefertigt und waren bereit, den kleinen Bäckerinnen und Bäckern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Was hatte Georg Philipp Telemann (1681 – 1767) mit der Heiligen Dreieinigkeitskirche zu St. Georg zu schaffen – sehr Bedeutendes: Er hat ein Oratorium zur Einweihung der Kirche im Jahre 1747 komponiert und dieses auch dort aufgeführt.
Presseerklärung: Sechs Schulformen in einer Hand an einem Standort
Die private Brecht-Schule Hamburg hat in den vergangenen Jahren einen
enormen Zulauf erfahren. Die damit verbundenen räumlichen Herausforderungen
werden mit der Fertigstellung des Neubaus gelöst. Seit August 2011 werden
über 1.000 SchülerInnen gemeinsam in dem Ensemble aus historischem Altbau
und dem Neubau unterrichtet.
Auch in diesem Jahr fand die schon traditionelle Boule-Party am 16. September im Lohmühlenpark statt. Wie immer war es auch diesmal der Wettbewerb zwischen Lange Reihe und Steindamm. In diesem Jahr waren Vertreter der dort ansässigen Firmen die Spieler, die gegen die Stammspieler der Langen Reihe antraten. Petrus hatte dafür gesorgt, dass die Engelchen nicht den Himmel putzten und so konnte ohne wetterbedingte Beeinträchtigung die Kugel geworfen oder gerollt werden.
Nach fristgerechter Beendigung der Umbauarbeiten und der Fertigstellung des Theaters mit allem, was dazu gehört, konnte am 28. August 2011 die erste offizielle Premiere im „neuen“ Ohnsorg-Theater stattfinden. Am 26. und 27.8. waren schon „Probe“-Vorstellungen gelaufen, einmal für die am Umbau Beteiligten und dann eine Galavorstellung für geladene Gäste. Vor dem altehrwürdigen Bieber-Haus hängen jetzt drei rote Ohnsorg-Fahnen und der bekannte Schriftzug „Ohnsorg“ macht, weithin sichtbar, auf die neue Spielstätte aufmerksam.
Fünf Tage vorher: Elternabend
Gut zwanzig Erwachsene sitzen auf viel zu kleinen Stühlen. Sie betreten den Raum und vom Flur her hört es sich an, als stünde man vor einer großen Voliere – lauter aufgeregtes Gezwitscher. Wer hat je behauptet, dass die Einschulung nur die Kinder nervös macht? Eine Lehrerin und eine Erzieherin stellen sich artig vor, dann wird es ruhiger und die Vogelschar lauscht mit aufgesperrten Schnäbeln. Am Ende des Abends wurden Kinderfotos weitergereicht, Schulvereinsmitgliedschaften begründet, eine Menge Organisation besprochen und mit Erleichterung festgestellt: alle sind gleichermaßen gespannt und können den großen Tag kaum erwarten.
Am Abend davor:
Der Schulranzen steht bereit. Die Großeltern sind angereist. Die Paten kennen die Adresse der Schule – aber das Kind schläft einfach nicht. Es platzt fast vor Aufregung und das ganze Zappeln muss einfach raus. Es hilft nichts: heute Abend wird das Kind, auch wenn es dem schon längst entwachsen ist, nur in Mamas Arm einschlafen. Irgendwer muss das Gezappel einfach festhalten. Mit der Methode ist innerhalb von zwei Minuten Ruhe.
Samstag, 10. September: 3. Kunstpreis Hansaplatz
Zum dritten Mal seit 2009 verwandelten am Samstag, den 10. September dutzende Künstler den Hansaplatz in ein Open-Air-Atelier. Auf die Teilnehmer warteten Preisgelder von mehr als 1000 Euro, Besucher konnten den ganzen Tag über die Entstehung zahlreicher Kunstwerke verschiedenster Techniken verfolgen, ihren persönlichen Favouriten wählen und an einem der letzten lauen Sommertage bei dezenter live-Musik die besondere Kunstpreis-Stimmung genießen.
Dass das Ohnsorg-Theater mit Beginn der neuen Spielzeit seine Zelte in St. Georg aufschlägt, ist wohl inzwischen hinlänglich bekannt. Das Bieberhaus am Hachmannplatz, nah an Hauptbahnhof und Schauspielhaus, wird das neue Zuhause dieses nicht nur in Hamburg bekannten Theaters werden. Dieser Umzug von der alten Spielstätte in den Großen Bleichen in der Innenstadt in die „Vorstadt St. Georg“ ist ein großer Einschnitt in der Geschichte. Mit diesem Umzug beginnt eine neue Ära für das Theater und dies wird nach Aussage des Intendanten Christian Seeler mit einem einjährigen Fest gefeiert werden. Mit dem „Sommernachtstraum“ auf Plattdeutsch wird am 28. August 2011 das Haus festlich eröffnet werden. Die Zukunftsprognosen sind sehr positiv.
Das griechische Restaurant Kouros, An der Alster 28/ Ecke Schmilinskystraße, ist allen Kennern und Liebhabern der griechischen Küche als das beste Haus dieser europäischen Region in Hamburg bekannt. Aber diesmal sind nicht die wohlschmeckenden und ausgesuchten Speisen bewertet, sondern die Weine. Als einziger Grieche in dieser Stadt ist Spyros Kyvranoglou mit drei Sternen „für ausländische Weine“ der Zeitschrift Szene ausgezeichnet. Jeder, der hier gegessen und getrunken hat, wird dies bestätigen: die Weine sind diese drei Sterne wert.
St. Georg ist Ort der Vielfalt. Vielfalt der Religionen, der Meinungen und Weltanschauungen, der Lebensarten und Menschen und damit verbunden die Toleranz haben den Stadtteil lebens- und liebenswert gemacht.
Wir haben im Stadtteil seit Jahrzehnten mit all den Problemen gelebt, die Hamburg nicht haben wollte und die Hamburg an den Rand der Stadt –eben nach St. Georg- gedrängt hat. Drogen, Dealer Prostitution, Kleinkriminalität, alles dies ist für St. Georg nichts Neues. Wir haben gelernt, hiermit umzugehen, was aber nicht heißen soll, sich hiermit abzufinden.
Es ist Winter, überall liegt Schnee. Die Alster ist wunderschön, aber der Wind ist dort so eiskalt, dass die meisten Passanten zusehen, dass sie das Alsterufer ganz schnell hinter sich lassen. Schon von weitem hört man, dass im Lohmühlenpark das Leben tobt: das Quietschen der Kinder auf den Schlitten, dazwischen kurze Schreie, ein Aufheulen, wenn es einen Auffahrunfall gab. Eltern hasten dazu, entwirren das Knäuel aus Kindern und Kufen und das Rutschen und Schlittern geht weiter. Derweil ziehen sich die Eltern an den Rand zurück, warten ergeben darauf, dass das Frieren stärker wird als die Lust am Rodeln. Die Geübten ziehen Thermoskannen mit heißem Kakao aus der Tasche oder lassen sich im Park-Haus mit Glühwein versorgen.
Seit ca. einem halben Jahr gibt es in St. Georg einen Ort, an dem man alles für die lieben vierbeinigen Hausgenossen erhalten kann. Dieser Ort heißt „Pet Shop Boyz“, liegt sehr zentral, nämlich an der Schmilinskystraße 15 / Ecke Koppel und fällt sofort auf, weil auf die graue Fassade viele weiße Rundflecken mit einem Durchmesser von ca. 10 cm gemalt wurden. Vor der Tür stehen einige Stühle, ein Rhododendronstrauch wurde gepflanzt und der Platz ringsum das Geschäft sieht sauber und gepflegt aus.
„In Hamburg sagt man Tschüss!“ – in der Bremer Reihe auch. Aber in diesem Fall heißt das nicht „Auf Wiedersehen“. Der berüchtigte Bierkiosk „Maliks Deli“ hat am 2. Mai die Straße verlassen und es dürfte keine Anwohner geben, die dem Laden eine einzige Träne nachweinen.
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